Veranstaltungen und Aktuelles

WILPF auf Sendung bei RADIO LORA auf der 92,4

in geraden Monaten am ersten Montag des Monats von 20 bis 21 Uhr

WILPF c/o Radio Lora http://lora924.de/?p=15062


INTERNATIONAL

WILPF 100 Womens Power to Stop War:

  • WILPF Konferenz vom 22. bis 25. April 2015 im Peace Palace in Den Haag
  • Anschließende öffentliche Konferenz vom 27. bis 29. April 2015 im World Forum in Den Haag

Weitere Informationen unter: http://www.womenstopwar.org/


BERLIN

Informationen folgen.


MÜNCHEN

Veranstaltungsreihe FRIEDENSAKTIVISTINNEN des 20. Jahrhunderts (Flyer)

1.)
Bertha von Suttner, Die Waffen nieder
Vortrag und Diskussion: Dr. Michaela Karl 
Mittwoch, 9. April 2014, 19:00 Uhr, Seidlvilla, Nikolaiplatz 1

Bertha von Suttner erhielt als erste Frau den Friedensnobelpreis. Sie wurde zur zentralen Frauenfigur am Beginn der organisierten Friedensbewegung. Sie warnte eindringlich vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges, den sie nicht mehr erlebt. Sie starb am 21.06.1914. Wie aktuell sind ihre Aussagen von damals heute?

Eine Veranstaltung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (www.wilpf.de)  in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung.
Beginn: 19.00 Uhr. Eintritt frei - Spenden erwünscht - Seidlvilla, Nikolaiplatz 1, 80802 München

2.) Clara Zetkin: Eine leidenschaftliche Kriegsgegnerin
Vortrag und Diskussion: Dr. Florence Hervé
Mittwoch, 4. Juni 2014, 19:00 Uhr, Kofra, Baaderstr. 30

Früh denunzierte sie Wettrüsten und Kriegshetze. Auf dem internationalen Sozialistenkongress in Basel 2012 klagte Clara Zetkin die europäischen Kriegstreiber an und rief dazu auf, alle Kräfte zu vereinen, um den bevorstehenden Krieg zu verhindern. Während der Kriegsjahre war sie einige Monate in Haft.

Eine Veranstaltung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (www.wilpf.de)  in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung.
Beginn: 19.00 Uhr. Eintritt frei - Spenden erwünscht - Kofra, Baaderstr. 30, 80469  München

3.) Gertrud Woker, Clara Immerwahr und der Giftgaseinsatz im Ersten Weltkrieg
Vortrag und Diskussion: Dr. Gerit von Leitner
Mittwoch, 9. Juli 2014, 19:00 Uhr, Seidlvilla, Nikolaiplatz 1

Die Schweizer Frauenrechtlerin Gertrud Woker war Chemikerin und Friedensaktivistin.  Sie engagierte sich bereits im Ersten Weltkrieg mit Flugblättern gegen den Giftgaskrieg. 1915 war sie bei den Mitbegründerinnen der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit. Ihre Forderungen nach dem Verbot von Giftgas ist bis heute gültig.

Eine Veranstaltung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (www.wilpf.de)  in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung.
Beginn: 19.00 Uhr. Eintritt frei - Spenden erwünscht - Seidlvilla, Nikolaiplatz 1, 80802 München

4.) FRAU MACHT STAAT - "Frauen Europas, wo bleibt Eure Stimme?"
Vortrag und Diskussion: Irmgard Hofer und Heidi Meinzolt, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF)
Donnerstag, 18. September 2014, 19.00 Uhr, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80

Die Münchner Friedensaktivistinnen setzten sich mit aller Kraft dafür ein, den völkerverheerenden Krieg" zu stoppen. Über 1000 Frauen trafen sich 1915 zum 1. internationalen Frauenfriedenskongress. Anita Augspurg und Lida G. Heymann waren an der Gründung der IFFF beteiligt.Wir zeigen auf, wie gültig deren Forderungen heute noch sind.

Eine Veranstaltung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (www.wilpf.de)  in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung.
Beginn: 19.00 Uhr. Eintritt frei - Spenden erwünscht - EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

5.) FRAU MACHT STAAT - "Frauen Europas, wo bleibt Eure Stimme?"
Stadtrundgang - Treffpunkt Feldherrnhalle
Dienstag, 30. September 2014, 16.00 Uhr, Feldherrnhalle


Münchner Aktivistinnen für den Frieden werden in ihren Biografien und ihrem Lebensumfeld vorgestellt. A. Augspurg, L. G. Heymann, M. Selenka, C. Hallgarten mobilisierten gegen den Krieg und trafen sich 1915 mit ausländischen Pazifistinnen zum 1. Internationalen Frauenfriedenskongress in Den Haag.

Eine Veranstaltung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (www.wilpf.de)  in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung.
Beginn: 16.00 Uhr. Die Teilnahme ist  frei - Spenden erwünscht
 
6.) ACHTUNG NEU: Käthe Kollwitz, Deutsche Grafikerin und Bildhauerin - Pazifistin
Vortrag und Diskussion: Heide Hering und Brigitte Schuchard
Mittwoch, 22. Oktober 2014, 19.00 Uhr Seidlvilla Nikolaiplatz 1

Käthe Kollwitz ist eine der wenigen anerkannten Frauen in der Kunst und eine der wenigen, die eine klare politische Botschaft hat. Wir wollen gemeinsam mit dem Publikum in ihrem Leben und Werk ihre Solidarität mit den Schwachen der Gesellschaft und ihre aufrüttelnde Anklage gegen Gewalt und Krieg sehen und aufnehmen.

Eine Veranstaltung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (www.wilpf.de ).
Beginn: 19.00 Uhr. Eintritt frei - Spenden erwünscht - Seidlvilla, Nikolaiplatz 1, 80802 München

7.) Rosa Luxemburg, Die Kassandra des Ersten Weltkrieges
Vortrag und Diskussion: Jörn Schürtrumpf
Mittwoch, 5. November 2014, 19.00 Uhr, EineWeltHaus, Schwanthalerstr.80

Rosa Luxemburg hat nicht nur viele Jahre lang vor einem verheerenden europäischen Krieg gewarnt - sie hat auch frühzeitig die Ursachen zu analysieren gesucht, die zu diesem Krieg führten, und sie in ihrer "Akkumulationstheorie" (1913) dargelegt. Für ihren Kampf gegen die Kriegstreiber wurde sie jahrelang weggesperrt, am Ende wurde sie ermordet.

Eine Veranstaltung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (www.wilpf.de)  in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung.
Beginn: 19.00 Uhr. Eintritt frei - Spenden erwünscht - EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

ZUSATZVERANSTALTUNGEN (Flyer)

1. „...unaufhörlich für den Frieden?“
Die Forderungen der Frauenfriedensbewegung von 1914 - 2014 offene Diskussionsveranstaltung
Freitag, 07.März 2014 um 19.00 Uhr
Seidlvilla Nikolaiplatz 1, 80802 München, barrierefrei,
U3/U6 Giselastraße

Dass sich über 1000 Frauen aus 12 Ländern, mitten im Ersten Weltkrieg, allen politischen Widerständen zum Trotz nach Den Haag aufgemacht haben, um ein sofortiges Ende des Krieges zu fordern, ist heute nur Wenigen bekannt. Das möchten wir ändern und stellen an den Anfang unserer Reihe „Friedensaktivistinnen“ eine Diskussion, zu der wir Interessierte einladen. Für die jüngere Generation in Deutschland ist Krieg oft etwas, das „weit weg ist“ und nur noch in den Medien stattfindet. Für sie scheint Frieden eine gegebene Größe geworden zu sein. Haben junge Menschen also noch Interesse daran, sich für den Frieden einzusetzen, oder gibt es für sie wichtigere Themen? Erschwert vielleicht sogar der Begriff ‚Frau‘ für viele den Zugang zur Frauenfriedensbewegung?

www.wilpf.de (IFFF) und www.queer-lmu.de (queerreferat der LMU)

2. Frauen für den Frieden - Männer für den Krieg? Vortrag mit Lesung: Eva Maria Volland, Dr. Susanne Hertrampf, Manfred Sambs

Donnerstag, 22.05.2014, 19.00 Uhr, Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64,
80336 München, U4/U5 Theresienwiese – barrierefrei

Nach einer Einführung durch Eva Maria Volland spricht Dr. Susanne Hertrampf, Historikerin und Mitglied der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, die 1915 zunächst als „Internationales Komitee für dauernden Frieden“ gegründet wurde.
Manfred Sambs liest Texte aus der damaligen Zeit.
• Wie war die Stimmung in der Münchner Bevölkerung zu Beginn des Ersten Weltkriegs?
• Welche Haltung nahmen prominente Männer und Frauen ein?
• Bekannt ist das Foto von der jubelnden Menge vor der Feldherrnhalle, weniger bekannt ist die Tatsache, dass München ein Zentrum der internationalen Frauenfriedensbewegung war.
• Welche Argumente hatten die Kriegsbefürworter, welche die Kriegsgegner?
• Welche Rolle spielte das Geschlecht?
• Wie veränderten sich die Einstellungen zum Krieg in den Jahren 1914 -18?
• Gab es eine allgemeine Kriegsbegeisterung, die sich in eine allgemeine Friedenssehnsucht verwandelte?

3. Stadtrundgang "Frauen zwischen Überlebenskampf und Friedensbewegung"
Samstag, 10. Mai, 11.00 – 12.30 Uhr
Stadtrundgang - Treffpunkt Fischbrunnen, Marienplatz - München

Der Krieg brachte für Frauen besondere Probleme und Herausforderungen mit sich: vom Kampf um das tägliche Brot für die Familie über die Besetzung von Männerarbeitsplätzen z.B. in der Rüstungsindustrie bis hin zu Demonstrationen und Streiks für Frieden und Frauenrechte. München war bereits um die Jahrhundertwende neben Berlin das wichtigste Zentrum der Frauenbewegung im Deutschen Reich. Allerdings gab es verschiedene Strömungen, die zu wesentlichen Fragen unterschiedliche Ansichten vertraten, so z.B. zum Frauenwahlrecht oder auch zur Kontroverse um Krieg und Frieden. Welche Strömungen gab es und welche Rolle spielten Frauen wie Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann, Ellen Ammann und Luise Kiesselbach? Welche Wirksamkeit entfalteten Frauenfriedensinitiativen während des Krieges und wie ging es in den 20er Jahren weiter?

Referentin: Eva Maria Volland, Lehrerin und Autorin mehrerer Bücher zum Thema.


BUNDESWEIT

Bundesweite Veranstaltungstermine der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel unter: http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html.


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Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel

Fordern Sie mit uns einen Stopp der deutschen Rüstungsexporte! Hier geht es zur Kampagne, in dessen Aktionsbündnis die IFFF Mitglied ist: www.aufschrei-waffenhandel.de.


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Kampagne "Stop Rape & Gender Violence in Conflict" von der Nobel Womens Initiative: http://www.stoprapeinconflict.org

Mit der neuen Kampagne “Stop Rape & Gender Violence in Conflict”, die von der Nobel Womens Initiative im Mai gestartet wurde und der sich WILPF ebenso wie das Forum Menschenrechte angeschlossen haben, werden neue Bündnisse und Zusammenarbeiten zu dem Thema möglich sein. Die internationale Kampagne vereint Organisationen und Einzelpersonen in eine starke und koordinierte Zusammenarbeit zur Veränderung. Gemeinsam soll die Prävention von sexualisierter Gewalt in Konflikten, der Schutz von Zivilisten und Überlebenden von sexualisierter Gewalt und die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen eingefordert werden. Weitere Informationen unter: http://www.stoprapeinconflict.org/

Logo der Kampagne Stop Rape and Gender Violance in Conflict