Veranstaltungen und Aktuelles

Spendenaufruf "Rebellinnen gegen den Krieg" - Anita-Augspurg-Preis der IFFF

Krieg in der Welt wohin man und frau blickt und hört. Wie oft mag man die Bilder nicht mehr sehen, die Nachrichten nicht mehr hören, die Zeitung nicht mehr lesen. Das Elend der Kriege von sich weghalten.

Aber genau das tut die IFFF nicht und genau das hat auch Anita Augspurg zusammen mit anderen Frauen nicht getan, als sie 1915 mitten im Ersten Weltkrieg zum Frieden aufriefen. "Vaterlandsverräterinnen", "Rebellinnen", waren sie für die Kriegstreiber und Nationalisten.

Auch heute gibt es inmitten von Kriegs-und Krisengebieten mutige Frauen, die gegen den Krieg rebellieren und all ihre Kraft dafür einsetzen, das Morden und das Elend zu beenden.

Meist sind es die Unbekannten, die namenlos in der Geschichte bleiben:
die Frauen.

Diese Frauen will die IFFF mit Ihrer Hilfe der Namenlosigkeit entreißen.

Diese Frauen will die IFFF mit Ihrer Hilfe in ihrem Kampf um Frieden, in ihrer Rebellion gegen den Krieg unterstützen.

Die IFFF will einen Preis vergeben an eine solche mutige Frau aus einem aktuellen Kriegsgebiet, den Preis "Rebellinnen gegen den Krieg".

Als Verbeugung vor Anita Augspurg ist ihr der Preis gewidmet.

Vorschläge für Preisträgerinnen 2017 reichen Sie bitte bis spätestens 1. März 2017 bei unserer Geschäfstelle per Mail (info@wilpf.de) oder postalisch (IFFF, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin) ein.

Die Stadt Verden, in der Anita Augspurg am 22. September 1857 geboren wurde, hat sich der Idee der IFFF angeschlossen und wird als Kooperationspartnerin die Preisverleihung im Rathaus der Stadt Verden durchführen. Damit setzt die Stadt Verden ein Zeichen gegen Krieg und für die Würdigung der um Frieden ringenden Frauen.

Das Preisgeld soll 5.718 € betragen.

Die IFFF ruft dazu auf, diese Summe durch Spenden zusammenzutragen!

Zeigen Sie, dass Sie Frieden wollen in der Welt!

Zeigen Sie, dass Sie auf die Kraft der Frauen setzen!

Helfen Sie mit, die "Rebellinnen für den Frieden" zu stärken! Helfen Sie mit, die Welt sicherer zu machen!

Mit Ihrer Spende erwerben Sie eine Einladung zu einem Treffen der Spenderinnen und Spender sowie eine persönliche Einladung zur Preisverleihung im Rathaus zu Verden. Bitte teilen Sie uns für diesen Zweck Ihre Post-oder Mail-Adresse mit.

Spendenkonto:
Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit
GLS Bank
IBAN: DE724306 096711425987 03
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort „Rebellinnen“

*Summe in Anlehnung an das Geburtsdatumvon Anita Augspurg

Zum Nachlesen: die Pressemitteilung zum Preis als PDF.


Am 27. Oktober 2016 haben 123 Mitgliedsstaaten der UN in New York die Aufnahme von Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beschlossen. Bereits im März 2017 soll eine entsprechende UN-Konferenz einberufen werden. 38 Staaten - angeführt von den USA und Russland - stimmten dagegen, zu ihnen gehören fast alle NATO-Staaten inkl. Deutschland. 16 Staaten, darunter China, enthielten sich der Stimme. WiLPF setzt sich seit 1945 für ein umfassendes Atomwaffenverbot ein. In Deutschland unterstützen wir den Kampagnenrat "Atomwaffen abschaffen" und die auch 2017 geplante Präsenz vor dem Atomwaffenstandort in Büchel.

Lesen Sie mehr unter (englisch) : http://wilpf.org/the-time-is-now-un-votes-to-ban-nuclear-weapons-in-2017/


Neuigkeiten aus Genf: Toolkit "Move the Money"

WILPF hat am 9. September 2016 auf dem AWID International Forum in Bahia, Brasilien ein Toolkit (Instrumentarium) ins Leben gerufen, um die Finanzierung für "Frauen, Frieden und Sicherheit"  zu steigern.

Das Toolkit, erhältlich bei www.peacewomen.org/wps-financing, enthält ein Motion-Grafik Video verfügbar in fünf Sprachen und beinhaltet Fallstudien, Factsheets, social-Media-Grafiken und Multimedia-guides.
Es soll das Interesse bei nichtstaatlichen Akteuren für Geschlechtergerechtigkeit  fördern, und den Druck auf die Vereinten Nationen und die nationalen Regierungen erhöhen, den Fokus von Kriegseinsätzen hin zu Frieden und Gerechtigkeit zu ändern. (Wir pochen auf die Ziele der Weltfrauenkonferenz in Peking: Gleichberechtiung * Entwicklung * Frieden).

"Wir bezweifeln, dass es kein Geld für Geschlechtergerechtigkeit gibt,", sagte Abigail Ruane, Direktorin der WILPF Frauen, Frieden und Sicherheit Programm (Friedensfrauen).

WILPF, eine Non-Profit-Frieden-Organisation mit nationalen Sektionen in 33 Ländern, produziert das Toolkit, um die auffallende Diskrepanz zwischen militärischen Ausgaben und den Aufwendungen für Frieden und Gleichstellung der Geschlechter rund um den Globus anzuklagen und Lösungen einzufordern.

Nach SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute) gab es im Jahr 2015 einen globalen Militärausgaben von $ 1,6 Billionen.

 "Wenn die internationale Gemeinschaft Frieden will, muss es, mehr soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung der Geschlechter zu investieren", sagte Dr. Ruane.

 Unser Toolkit zeigt, dass statt in die Finanzierung von Kriegen in die menschliche Sicherheit investiert werden soll, die wir nicht militärisch definieren:
  Alle durchgeführten Umfragen bestätigen die dringende Notwendigkeit von finanziellen Ressourcen zur Stärkung von Frauen.

 Das interaktive Toolkit ist Teil eines größeren Frauen, Frieden und Sicherheit-Projektes von WILPF.


Für eine Welt ohne Atomwaffen - Mahnwachen zum Jahrestag der Bombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Hiroshimatag München

Seit dem Abwurf der US-Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki am 6. Und 9. August 1945 gehört der Kampf für die Abschaffung aller Atomwaffen zu den zentralen Zielen der Friedensbewegung in allen Ländern der Welt. Denn anders als bei anderen Kriegswaffensystemen, ist bei einem Einsatz von Atomwaffen die gesamte Existenz der Menschheit bedroht. Hoffnungen vieler Menschen, dem Ziel, einer „Welt ohne Atomwaffen“ näher zu kommen, haben sich nicht erfüllt. Auch die Beschlüsse der Bundesregierung und des Bundestags für den Abzug der in Deutschland stationierten Atomwaffen haben sich als leere Versprechungen erwiesen. Stattdessen werden die Atomwaffenarsenale modernisiert. Weltweit wurden im Jahr 2012 mehr als 100 Milliarden US-Dollar für die Atomrüstung ausgegeben.

Mit der Lieferung atomwaffenfähiger U-Boote an Israel beteiligt sich Deutschland an der militärischen und atomaren Aufrüstung im Nahen Osten.

 Die IFFF-WILPF beteiligt sich seit jeher an Protesten und Mahnwachen an diesem Tag zusammen mit dem Münchner Friedensbündnis und dem Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus.


"Nein heißt Nein"

Die IFFF gehört zu den Erstunterzeichnenden des Offenen Briefes des Bündnisses an Bundeskanzlerin Merkel und alle Bundestagsabgeordneten von April 2016 für eine große Reform des Sexualstrafrechts. Den Offenen Brief finden Sie hier >>>


WILPF auf Sendung bei RADIO LORA auf der 92,4

in geraden Monaten am ersten Montag des Monats von 20 bis 21 Uhr
WILPF c/o Radio Lora http://lora924.de/?p=15062


Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel 

Bundesweite Veranstaltungstermine unter: http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html.


wilpf wird 101

WILPF wird 101: Bunt und kämpferisch wurde am 28. April 2016 der Geburtstag gefeiert  - ein inspirierender Abend in München mit viel Solidarität aus der Friedens-und Frauenszene und einer spannenden Lesung aus „Irak-Mission“ mit der Autorin Carola Wegerle. Zu diesem Anlass hier auch die Geburtstagsgrüße der „Alterspräsidentin“ Edith Ballantyne zum Nachdenken über enorme internationale Herausforderungen.


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19.07.16 WILPF-Resolution zur Bereitstellung Gender-sensibler Unterstützung für geflüchtete Frauen aus Syrien

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03.05.16 "Nein heißt Nein" - IFFF unterstützt Bündnis für eine große Reform des Sexualstrafrechts

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13.04.16 Europäisches WILPF-Treffen

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Mit dabei Vertreterinnen praktisch aller Europäischer Sektionen (Holland, Schweden, Norwegen, Finnland, Italien, Frankreich, Dänemark, UK, Schweiz) und einige Gäste (aus dem Libanon und...

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17.03.16 Aus gegebenem Anlass: persönliche Stellungnahme von Heidi Meinzolt, Nahostkoordinatorin der IFFF

Der IFFF wird „Antisemitismus“ und „Israelfeindlichkeit“ vorgeworfen. Diesen Vorwurf weise ich als langjährige Nahostkoordinatorin zurück. Der Bezugspunkt der...

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14.03.16 Unaufhörlich für den Frieden

Der Anita Augspurg Preis wird traditionell in München an Frauengruppen verliehen für „ausgezeichnetes Engagement für Frieden, Frauenbildung und Gleichberechtigung“. 2016 hat...

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12.03.16 Arme Anita Augspurg

Arme Anita Augspurg! 73 Jahre nach deinem Tod im Schweizer Exil wird nun die Organisation, die du mit so viel Herzblut und Engagement mitten im 1. Weltkrieg gegründet hast und die als Gruppe der...

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11.01.16 Gewaltübergriffe - was bedeutet Köln für pazifistische Feministinnen?

Wir sind empört über diese völlig inakzeptablen Entgleisungen männlichen Mobs und pervertiertem Machoverhaltens, gepaart mit exzessivem Alkohol – sei es in der...

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03.12.15 COP oder Flop - Bericht aus Paris 30.11.15 

Cop oder Flop So titelte heute Liberalisierung, eine große französische Tageszeitung.  Und in der Tat, Anspruch und Wirklichkeit, mehrheitlich politische Willensbekundigungen ...

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18.11.15 #WomenRefugeesWelcome 

Die Friedensnobelpreisträgerinnen Tawakkol Karman, Shirin Ebadi und Jody Williams führen eine Delegation von Experten an —einschließlichPhysicians for Human Rights, der...

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Wider den militärischen Geist! Friedensaktivistinnen in Deutschland – von 1889 bis heute von Susanne Hertrampf >>>

Ariadne 66 zum Thema Frauen und Frieden >>>


AUFRUF - IFFF Gruppen in Deutschland nach 1945 >>>


Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel

Fordern Sie mit uns einen Stopp der deutschen Rüstungsexporte! Hier geht es zur Kampagne, in dessen Aktionsbündnis die IFFF Mitglied ist: www.aufschrei-waffenhandel.de.


Der IFFF-Flyer zur Kampagne You Get What You Pay For und zur Kampagne Aktion Aufschrei hier als PDF

Taschen zur Kampagne You Get What You Pay For - Du KRIEGST wofür Du zahlst

Baumwolltasche Classic, Natur, mit zwei langen Henkeln, schwere Qualität

Sie können eine Tasche gegen eine Spende (mindestens 2 EUR) und Versandkosten bei uns bestellen. Die Spende ist steuerlich absetzbar; eine Zuwendungsbescheinigung schicken wir Ihnen gerne zu. Bitte mailen Sie Ihre Bestellung an: info@wilpf.de. Überweisungen bitte mit Ihrem Namen und dem Stichwort der Kampagne an: IFFF, GLS Bank, Konto Nr. 1142598700, Bankleitzahl 430 609 67.

Zur Kampagne geht es hier entlang > > > You Get What You Pay For


Kampagne "Stop Rape & Gender Violence in Conflict" von der Nobel Womens Initiative: www.stoprapeinconflict.org

Mit der neuen Kampagne “Stop Rape & Gender Violence in Conflict”, die von der Nobel Womens Initiative im Mai gestartet wurde und der sich WILPF ebenso wie das Forum Menschenrechte angeschlossen haben, werden neue Bündnisse und Zusammenarbeiten zu dem Thema möglich sein. Die internationale Kampagne vereint Organisationen und Einzelpersonen in eine starke und koordinierte Zusammenarbeit zur Veränderung. Gemeinsam soll die Prävention von sexualisierter Gewalt in Konflikten, der Schutz von Zivilisten und Überlebenden von sexualisierter Gewalt und die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen eingefordert werden. Weitere Informationen unter:
www.stoprapeinconflict.org

Logo der Kampagne Stop Rape and Gender Violance in Conflict

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