You Get What You Pay For! - Du KRIEGst wofür Du zahlst!

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Erklärung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit anlässlich des weltweiten Aktionstages zu Militärausgaben am 12. April 2011:

Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/ WILPF) setzt sich gegen Krieg und Militär und für die Unterstützung aller gewaltfreien Ansätze der Konfliktbearbeitung ein. Anlässlich des weltweiten Aktionstages zu Militärausgaben am 12. April 2011 fordern wir erneut eine Umverteilung der Haushaltsmittel. Wir wollen nicht, dass unser Steuergeld in Rüstung und Militärausgaben gesteckt wird. Wir wollen, dass der Frieden gesichert wird durch Investitionen in zivile Konfliktbearbeitung, Armutsbekämpfung, Förderung von Geschlechtergleichheit und Menschenrechte. Während die Rüstungsausgaben steigen, werden die Mittel für humanitäre Hilfsprogramme, Friedenssicherung und Sozialleistungen gekürzt – und zwar weltweit! 2009 erreichten die gesamten Militärausgaben der Welt einen tragischen Höhepunkt von 1,53 Billionen US-Dollar =1.530.000.000.000 $  (Jahresbericht von SIPRI, dem Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstitut, www.sipri.org/yearbook) – in der selben Zeit starben ca. 3 Millionen Kinder an Hunger.

Die weltweiten Ausgaben für Militär würden ausreichen, um die UN-Millenium-Entwicklungsziele zu erreichen, was bedeutet, den Hunger in der Welt zu stoppen und eine geschlechtergerechte Welt zu verwirklichen, auch durch die Einführung eines Genderbudgetings. Wir fordern, dass die Aktionsplattform, die auf der UN-Frauenkonferenz in Peking 1995 beschlossen wurde, endlich umgesetzt wird. Unter „E.) Frauen und bewaffnete Konflikte“ heißt es, dass die Regierungen nach neuen Wegen suchen sollen zur Aufbringung weiterer öffentlicher und privater Mittel, unter anderem durch die entsprechende Reduzierung überhöhter Militärausgaben, so auch globaler Militärausgaben, des Waffenhandels und der Investitionen zur Herstellung und zum Erwerb von Waffen, unter Berücksichtigung einzelstaatlicher Sicherheitserfordernisse, um nach Möglichkeit zusätzliche Mittel für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere für die Förderung der Frau, bereitstellen zu können.

Der weltweite Aktionstag zu Militärausgaben (Global Day of Action on Military Spending) wird vom Internationalen Peace Burea und dem Institute for Policy Studies organisiert. WILPF ist ein CO-Sponsor. Mehr Informationen unter: http://demilitarize.org

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Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel

Fordern Sie mit uns einen Stopp der deutschen Rüstungsexporte! Hier geht es zur Kampagne, in dessen Aktionsbündnis die IFFF Mitglied ist: www.aufschrei-waffenhandel.de.


Der IFFF-Flyer zur Kampagne You Get What You Pay For und zur Kampagne Aktion Aufschrei hier als PDF

Taschen zur Kampagne You Get What You Pay For - Du KRIEGST wofür Du zahlst

Baumwolltasche Classic, Natur, mit zwei langen Henkeln, schwere Qualität

Sie können eine Tasche gegen eine Spende (mindestens 2 EUR) und Versandkosten bei uns bestellen. Die Spende ist steuerlich absetzbar; eine Zuwendungsbescheinigung schicken wir Ihnen gerne zu. Bitte mailen Sie Ihre Bestellung an: info@wilpf.de. Überweisungen bitte mit Ihrem Namen und dem Stichwort der Kampagne an: IFFF, GLS Bank, Konto Nr. 1142598700, Bankleitzahl 430 609 67.

Zur Kampagne geht es hier entlang > > > You Get What You Pay For


Kampagne "Stop Rape & Gender Violence in Conflict" von der Nobel Womens Initiative: http://www.stoprapeinconflict.org

Mit der neuen Kampagne “Stop Rape & Gender Violence in Conflict”, die von der Nobel Womens Initiative im Mai gestartet wurde und der sich WILPF ebenso wie das Forum Menschenrechte angeschlossen haben, werden neue Bündnisse und Zusammenarbeiten zu dem Thema möglich sein. Die internationale Kampagne vereint Organisationen und Einzelpersonen in eine starke und koordinierte Zusammenarbeit zur Veränderung. Gemeinsam soll die Prävention von sexualisierter Gewalt in Konflikten, der Schutz von Zivilisten und Überlebenden von sexualisierter Gewalt und die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen eingefordert werden. Weitere Informationen unter: http://www.stoprapeinconflict.org/

Logo der Kampagne Stop Rape and Gender Violance in Conflict