IFFF-Flyer zur Umsetzung der Resolution 1325

27. April 2010

Prävention: Kriegen vorbeugen

Protektion: Frauen schützen

Partizipation: Frauen an Friedensverhandlungen beteiligen

– das ist die UN-Resolution 1325!

Dafür setzt sich die IFFF/ WILPF ein.

Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit

  • setzt sich seit ihrer Gründung 1915 für friedliche Konfliktlösungen und gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Friedensverhandlungen ein.
  • ist Mitglied im Frauensicher-heitsrat und fordert wie dieser einen nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Resolutionen 1325, 1820 und 1888 mit realisierbaren Zielen, klaren Zeitvorgaben, festgelegten Quoten für die Beteiligung von Frauen, Kontroll- und Evaluationsmechanismen und mit einem ausreichenden Budget ausgestattet.
  • wendet sich gegen jegliche Instrumentalisierung der Resolution 1325 für militärische Zwecke. Gender-Komponenten von NATO und EU, die in der Integration von Frauen in militärische Strukturen bestehen, lehnen wir ab.
  • fordert ein verpflichtendes Gender-Awarness-Training für alle, die an militärischen und humanitären Einsätzen und Programmen beteiligt sind.
  • fordert Frauen gleichberechtigt in führenden Positionen in der UN, in internationalen Konfliktlösungsinstanzen und Missionen sowie an den Verhandlungs-tischen. Frauen und Frauenorganisationen vor Ort müssen unbedingt einbezogen werden.
  • verweist auf die zahlreichen Good-Practice Beispiele der Beteiligung von Frauen an Konfliktlösung, die auch auf ihrer Webseite www.peacewomen.org dokumentiert werden.
  • fordert die strafrechtliche Verfolgung von sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen als Straftat und Kriegsverbrechen.

Der Flyer ist hier abrufbar als PDF.