26. Juli 2019

Fachgespräch mit Menschenrechtsaktivistin Rasha Jarhum (Jemen)

Am 19. September geht Menschenrechtsaktivistin Rasha Jarhum der Frage nach, was getan werden muss, um den Krieg und die massiven Kriegsverbrechen im Jemen zu beenden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Im Jemen herrscht seit 2015 ein ungewöhnlich grausamer Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Lange war er ein „vergessener Krieg“. Dass seit einiger Zeit über diesenKrieg berichtet wird, hat auch Rasha Jarhum bewirkt. Sie gründete 2015 die „Peace Track“-Initiative, der ausschließlich Frauen angehören, denn sie ist davon überzeugt,dass der „Frieden im Jemen in der Hand der Frauen“ liegt. Sie setzt sich unermüdlich für ein Ende des Krieges in ihrem Heimatland ein und findet international Gehör, wie z.B. vor dem UN-Sicherheitsrat. Dort betonte sie im November 2018, dass geschlechtsspezifische Gewalt bereits in den ersten fünf Monaten des Kriegs um 70% und die Häufigkeit von Kinderhochzeiten um 66% anstieg.

Rasha Jarhum, hat in Beirut, Aspen, Nottingham und Genf studiert und lebt in Ottawa/Canada. Sie ist die diesjährige Preisträgerin des „Rebellinnen gegen den Krieg“ – Anita Augspurg-Preises der IFFF.

Bitte geben Sie kurz schriftlich Bescheid, wenn Sie an dem Fachgespräch teilnehmen möchten: info@wilpf.de . Die Veranstaltungsprache ist Englisch, bei Bedarf kann ins Deutsche übersetzt werden.

Wo? Deutsches Institut für Menschenrechte, Zimmerstrasse 26/27, Aufgang B, K30, 10969 Berlin

Wann? 19. September 2019, 19 Uhr

Moderation: Dr. Anna Würth, Jemenexpertin, Leiterin der Abteilung Internationale Menschenrechtspolitik am Deutschen Institut für Menschenrechte