17. Juni 2021

Hiroshima und Nagasaki mahnen

Am 6. und 9. August 1945 warfen die USA über den japanischen Großstädten Hiroshima und Nagasaki zwei Atombomben ab. Bis heute leiden Menschen unter den Folgen des Kernwaffeneinsatzes.

In Hiroshima mit damals schätzungsweise 300.000 BewohnerInnen wurden unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 90.000 und 120.000 Menschen sofort getötet oder erlagen in den folgenden Monaten ihren Verletzungen. Etwa 90 Prozent der Häuser wurden zerstört oder stark beschädigt. Warum Nagasaki einige Tage später ebenfalls bombardiert wurde, kann nur mit Menschenverachtung bezeichnet werden.

Die Auswirkungen der Nuklearwaffen waren unübersehbar!
 
Nuklearwaffen sind die gefährlichsten Waffen, die je geschaffen wurden. Atomwaffen unterscheiden sich von allen anderen Waffen sowohl durch das Ausmaß der Zerstörung als auch durch die langfristige Wirkung radioaktiver Verseuchung und die dadurch verursachten genetischer Schäden. Und: Bei einem Atomkrieg wäre die Existenz der ganzen Menschheit bedroht.

Es droht ein neues atomares Wettrüsten

Die Friedensbewegung kritisiert die Entscheidung der Bundesregierung trotz der Pandemie und vor der Wahl am 26. September 2021, die Neustationierung von Atomwaffen in Büchel vorzubereiten. Am 1. März 2021 bestätigt die Bundesregierung, dass 2022  Bauarbeiten am Bundeswehr Fliegerhorst Büchel an der Start- und Landebahn beginnen und bis 2026 andauern sollen. Die geplanten Kosten der Um- und Ausbaumaßnahmen betragen knapp 260 Millionen Euro.

Wir fordern den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffen-Verbotsvertrag, JETZT! und wir beteiligen uns an den weltweiten Protesten gegen die atomare Aufrüstung:

Kundgebung am Freitag, 6. August 2021, 18.00 bis 21.30 Uhr auf dem Marienplatz,
mit Redebeiträgen, Musik, Lesungen
Abschluss mit Kerzen um 21.00 Uhr zum Gedenken an die Opfer

Kontakt:
Münchner Friedensbündnis
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
IPPNW, München-Oberbayern


„Atombomben weg – Verbotsvertrag beitreten!“

Am 05.09.2021 wird es eine Menschenkettenaktion in Büchel geben.

Das Münchner Friedensbündnis organisiert einen Bus. Bei Interesse bitte melden unter friedensbuero@muenchner-friedensbuendnis.de