19. Februar 2021

Deutsche (Ab-)Rüstungspolitik: Eine intersektional-feministische Analyse der WILPF

In dieser Broschüre, herausgegeben von Jennifer Menninger und Victoria Scheyer, betrachten zehn Aktivistinnen aus der deutschen WILPF-Sektion die deutsche Rüstungs- und Sicherheitspolitik aus einer intersektional-feministischen Perspektive.

Grafik: Jennifer Reiff

Zum Inhalt:

  • Einleitend stellen Jennifer Menninger und Victoria Scheyer den Zusammenhang zwischen Sicherheit, Militarismus und Geschlecht dar.
  • Es folgt ein geschichtlicher Überblick zu nationalen und internationalen Aktivitäten der WILPF im Bereich Abrüstung von Heidi Meinzolt.
  • Der Artikel von Shila Block, Dilek Gürsel und Victoria Scheyer stellt die Verbindung zwischen Deutschlands Rüstungsfinanzierung, -exporten und Abrüstungspolitik zur feministischen Kritik her.
  • Meike Fernbach schreibt über Kleinwaffen und untersucht, welche Zusammenhänge es zwischen Kleinwaffen-Exportpolitik und geschlechtsspezifischer Gewalt gibt.
  • Es folgt eine Analyse der deutschen Atomwaffenpolitik von Marieke Fröhlich und Anna Hauschild, in der nukleare Abschreckung nicht mehr als ein Märchen ist.
  • Der Artikel von Marieke Eilers erklärt die negativen Folgen vom Einsatz vollautonomer Waffensysteme und stellt Deutschlands Position dazu dar.
  • Abschließend diskutieren Jennifer Menninger und Victoria Scheyer, wie Deutschlands Sicherheitspolitik verändert werden muss, um die Welt zu einem sicheren, lebenswerten und umweltfreundlichen Ort für alle Menschen zu gestalten.