Statement zu den Angriffen auf Rojava

Die deutsche Sektion der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/WILPF) erklärt hiermit ihre Solidarität mit der Zivilbevölkerung von Nordostsyrien (Rojava) — besonders mit den kurdischen Gemeinden, Jesid*innen, Frauen, LGBTQIA+-Personen und anderen marginalisierten Gruppen, die seit Jahrzehnten Opfer systematischer Gewalt, Vertreibung und politischer Unterdrückung sind. Wir appellieren an alle feministischen, Friedens- und menschenrechtsbasierten Organisationen weltweit, solidarisch an der Seite der Zivilbevölkerung in Rojava zu stehen und mit uns einen sofortigen Stopp aller Angriffe auf kurdische und andere zivilgesellschaftliche Gemeinschaften in Nordostsyrien, Anerkennung und Schutz des Rechts auf politische Selbstbestimmung der Kurd*innen und aller religiösen und ethnischen Minderheiten in Syrien und ein Ende der Normalisierungspolitik gegenüber der syrischen Übergangsregierung zu fordern!

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Statement zur aktuellen Situation Im Iran

Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit IFFF / WILPF Deutschland solidarisiert sich mit den Protestierenden im Iran und verurteilt das gewaltsame Vorgehen des iranischen Regimes. Wir fordern die Wahrung der Menschenrechte und verweisen auf das Recht der Menschen im Iran, selbstbestimmt über ihre Zukunft zu entscheiden und in Frieden und Freiheit zu leben. Weder militarisierte staatliche Kontrolle durch das Regime noch militärische Interventionen anderer Staaten können dies jemals gewährleisten.

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Erklärung zum bewaffneten Angriff der Vereinigten Staaten auf Venezuela

Am 8. Januar 2026 veröffentlichte WILPF International eine Erklärung, in der sie den bewaffneten Angriff der Vereinigten Staaten auf Venezuela aufs Schärfste verurteilte und ihn als kriminellen Verstoß gegen das Völkerrecht und als gefährliche Eskalation bezeichnete, die die Souveränität, Selbstbestimmung und kollektive menschliche Sicherheit gemäß der Charta der Vereinten Nationen untergräbt. Die Erklärung ordnet den Angriff in die lange Geschichte der imperialistischen Interventionen der USA in Lateinamerika ein, warnt davor, dass die Straffreiheit mächtiger Staaten den regionalen und globalen Frieden gefährdet, und lehnt Militarismus als falsche Lösung ab, die das humanitäre Leid verschlimmert. WILPF fordert die internationale Gemeinschaft auf, das Völkerrecht zu wahren, Militarisierung abzulehnen, gegen ölgetriebene Aggressionen vorzugehen und sich solidarisch mit der venezolanischen Bevölkerung und ihrem Recht auf Selbstbestimmung zu zeigen.

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