Feminist Reads: Sudan – Digitaler Lesekreis
Wir wollen gemeinsam feministische Perspektiven auf den Sudan lesen und besprechen – Einstiegstexte von Autor*innen und Aktivist*innen aus unterschiedlichen Kontexten.
Wir wollen gemeinsam feministische Perspektiven auf den Sudan lesen und besprechen – Einstiegstexte von Autor*innen und Aktivist*innen aus unterschiedlichen Kontexten.
Am 8. Januar 2026 veröffentlichte WILPF International eine Erklärung, in der sie den bewaffneten Angriff der Vereinigten Staaten auf Venezuela aufs Schärfste verurteilte und ihn als kriminellen Verstoß gegen das Völkerrecht und als gefährliche Eskalation bezeichnete, die die Souveränität, Selbstbestimmung und kollektive menschliche Sicherheit gemäß der Charta der Vereinten Nationen untergräbt. Die Erklärung ordnet den Angriff in die lange Geschichte der imperialistischen Interventionen der USA in Lateinamerika ein, warnt davor, dass die Straffreiheit mächtiger Staaten den regionalen und globalen Frieden gefährdet, und lehnt Militarismus als falsche Lösung ab, die das humanitäre Leid verschlimmert. WILPF fordert die internationale Gemeinschaft auf, das Völkerrecht zu wahren, Militarisierung abzulehnen, gegen ölgetriebene Aggressionen vorzugehen und sich solidarisch mit der venezolanischen Bevölkerung und ihrem Recht auf Selbstbestimmung zu zeigen.
WILPF-Mitglied Heidi Meinzolt, Europabeauftragte der deutschen Sektion, berichtet vom diesjährigen Treffen der europäischen Sektionen in Wien.
WILPF Deutschland Ko-Vorsitzende Mariana Lechterbeck berichtet vom Klavierabend "Zwischen Schwarz und Weiß" mit dem Pianisten Markus Kreul und der Friedens- und Konfliktforscherin Dr. Olga Burkhardt-Vetter in Überlingen in Erinnerung an die Pianistin und Holocaustüberlebende Alice Herz-Sommer.
Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember hat das Forum Menschenrechte seine jährlichen Aide-Mémoires veröffentlicht. Diese Analysen und Empfehlungen der Zivilgesellschaft für eine kohärente und glaubwürdige deutsche Menschenrechtspolitik sollen an Politiker*innen und alle relevanten Institutionen und Organisationen übergeben werden, denen der Einsatz für die Menschenrechte ein Anliegen ist.
Am 4. Dezember, dem zentralen Aktionstag gegen die Wehrpflicht, demonstrierten in München rund 2.000 Menschen gegen das geplante Wehrdienstmodernisierungsgesetz. Getragen wurde die Kundgebung vom Bündnis ‚Nein zur Wehrpflicht‘, dem unter anderem die Münchner WILPF-Gruppe und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen angehören. Die Proteste bildeten den Auftakt zum bundesweiten Schüler*innen-Streik am 5. Dezember mit über 55.000 Teilnehmenden, dem Tag, an dem auch über das Gesetz abgestimmt wurde.
Am 12. November 2025 haben sich die bisherigen Rebellinnen gegen den Krieg - Anita Augspurg-Preisträgerinnen mit ihren Laudator*innen getroffen, um sich darüber auszutauschen, wie ihnen der Preis in ihrer Arbeit für Frieden und Gerechtigkeit genützt hat und von ihrem Engagement und den aktuellen Herausforderungen zu berichten.
Unter dem Slogan „Salir de Casa per Gaza/ Leaving Home for Gaza" trafen sich vom 10. bis 19. Oktober 2025 an die 100 Frauen aus verschiedenen europäischen Ländern auf Initiative der Frauen in Schwarz und der WILPF-Sektion in Spanien zu einem Camp in Brüssel - in unmittelbarer Nähe der europäischen Institutionen. Heidi Meinzolt war zusammen mit weiteren WILPF-Mitgliedern der deutschen Sektion dabei und teilt ihre Eindrücke.
Am 9. Oktober 2025 begrüßte WILPF International die Ankündigung eines Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas, betonte jedoch gleichzeitig, dass echte Gerechtigkeit und Befreiung für die palästinensische Bevölkerung weit mehr erfordern. Der Waffenstillstand ist ein entscheidender erster Schritt, um Leben in Gaza zu retten, wo jahrelange Gewalt zu massiven Verlusten an Menschenleben, Vertreibung und Zerstörung geführt hat. In dieser Erklärung fordern wir sofortige humanitäre Hilfe, ein Ende der Belagerung und der Waffenlieferungen an Israel, die Ahndung von Kriegsverbrechen und die Wahrung der Rechte der Palästinenser*innen auf Selbstbestimmung, Würde und Freiheit. Wir fordern Regierungen, internationale Institutionen und die Zivilgesellschaft nachdrücklich auf, entschlossen zu handeln, um weitere Gräueltaten zu verhindern, Unterdrückungssysteme abzubauen und die palästinensische Bevölkerung bei der Gestaltung ihrer eigenen Zukunft zu unterstützen.
WILPF-Mitglied Jennifer Menninger nahm an einer weiteren Sitzung zu autonomen Waffen in Genf teil.