GENUG! FRAUEN* GENERALSTREIK am 9. März 2026
Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit - Deutsche Sektion e.V. unterstützt den Frauen* Generalstreik am 9. März 2026.
Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit - Deutsche Sektion e.V. unterstützt den Frauen* Generalstreik am 9. März 2026.
Die deutsche Sektion der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/WILPF) erklärt hiermit ihre Solidarität mit der Zivilbevölkerung von Nordostsyrien (Rojava) — besonders mit den kurdischen Gemeinden, Jesid*innen, Frauen, LGBTQIA+-Personen und anderen marginalisierten Gruppen, die seit Jahrzehnten Opfer systematischer Gewalt, Vertreibung und politischer Unterdrückung sind. Wir appellieren an alle feministischen, Friedens- und menschenrechtsbasierten Organisationen weltweit, solidarisch an der Seite der Zivilbevölkerung in Rojava zu stehen und mit uns einen sofortigen Stopp aller Angriffe auf kurdische und andere zivilgesellschaftliche Gemeinschaften in Nordostsyrien, Anerkennung und Schutz des Rechts auf politische Selbstbestimmung der Kurd*innen und aller religiösen und ethnischen Minderheiten in Syrien und ein Ende der Normalisierungspolitik gegenüber der syrischen Übergangsregierung zu fordern!
Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit IFFF / WILPF Deutschland solidarisiert sich mit den Protestierenden im Iran und verurteilt das gewaltsame Vorgehen des iranischen Regimes. Wir fordern die Wahrung der Menschenrechte und verweisen auf das Recht der Menschen im Iran, selbstbestimmt über ihre Zukunft zu entscheiden und in Frieden und Freiheit zu leben. Weder militarisierte staatliche Kontrolle durch das Regime noch militärische Interventionen anderer Staaten können dies jemals gewährleisten.
Am 8. Januar 2026 veröffentlichte WILPF International eine Erklärung, in der sie den bewaffneten Angriff der Vereinigten Staaten auf Venezuela aufs Schärfste verurteilte und ihn als kriminellen Verstoß gegen das Völkerrecht und als gefährliche Eskalation bezeichnete, die die Souveränität, Selbstbestimmung und kollektive menschliche Sicherheit gemäß der Charta der Vereinten Nationen untergräbt. Die Erklärung ordnet den Angriff in die lange Geschichte der imperialistischen Interventionen der USA in Lateinamerika ein, warnt davor, dass die Straffreiheit mächtiger Staaten den regionalen und globalen Frieden gefährdet, und lehnt Militarismus als falsche Lösung ab, die das humanitäre Leid verschlimmert. WILPF fordert die internationale Gemeinschaft auf, das Völkerrecht zu wahren, Militarisierung abzulehnen, gegen ölgetriebene Aggressionen vorzugehen und sich solidarisch mit der venezolanischen Bevölkerung und ihrem Recht auf Selbstbestimmung zu zeigen.
Am 9. Oktober 2025 begrüßte WILPF International die Ankündigung eines Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas, betonte jedoch gleichzeitig, dass echte Gerechtigkeit und Befreiung für die palästinensische Bevölkerung weit mehr erfordern. Der Waffenstillstand ist ein entscheidender erster Schritt, um Leben in Gaza zu retten, wo jahrelange Gewalt zu massiven Verlusten an Menschenleben, Vertreibung und Zerstörung geführt hat. In dieser Erklärung fordern wir sofortige humanitäre Hilfe, ein Ende der Belagerung und der Waffenlieferungen an Israel, die Ahndung von Kriegsverbrechen und die Wahrung der Rechte der Palästinenser*innen auf Selbstbestimmung, Würde und Freiheit. Wir fordern Regierungen, internationale Institutionen und die Zivilgesellschaft nachdrücklich auf, entschlossen zu handeln, um weitere Gräueltaten zu verhindern, Unterdrückungssysteme abzubauen und die palästinensische Bevölkerung bei der Gestaltung ihrer eigenen Zukunft zu unterstützen.
We endorsed the Joint Appeal for the International Day for the Total Elimination of Nuclear Weapons presented to the United Nations and send it to leaders, legislators and government officials around the world.
Als Teil des Aktionsbündnisses atomwaffenfrei.jetzt und Partnerorganisation von ICAN gedenkt die IFFF der Opfer von Hiroshima und Nagasaki und mahnt zu einer atomwaffenfreien Welt.
Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl gibt WILPF Deutschland folgendes Statement heraus.
WILPF Deutschland appelliert anlässlich des CDU-Parteitags gemeinsam mit 144 anderen Organisationen an die Vertreter*innen der CDU, sich zur Brandmauer zu bekennen.
WILPF Deutschland hat am 17. Januar 2025 bei der Jahresklausur des Forum Menschenrechte als eine von über 50 Mitgliedsorganisationen Forderungen zur Bundestagswahl mitbeschlossen.